Der Lebenslauf meines 256 D 19 AK  Flach - Eckhaubers , mit kantig- breiter Motorhaube der 1.Generation der Modellreihe " 256 ".

 

So ähnlich sah mein 256 D 19 AK in  "Schweizer Breite" ( 2.30m ) wohl aus , als er am Freitag dem 27.Juni 1980 vom Produktionsband kam - einer von 18'692 im Werk Ulm produzierten Magirus Deutz Lastwagen im Jahr 1980.

Danach verweilte er irgendwo auf dem Areal des Werkes Donautal , bis Anfang des Jahres 1981.


 

Anfang des Jahres 1981 wurde der 256 D 19 AK in  "Schweizer Breite" vom damaligen Generalimporteur , der Firma Hämmerli AG , Generalvertretung der Magirus-Deutz-Fahrzeuge , 5604  Hendschiken , (AG / Schweiz)  in die Schweiz importiert.

Wahrscheinlich stand zu diesem Zeitpunkt schon fest , dass aus diesem Fahrzeug ein sogenanntes " Vorführfahrzeug " werden sollte. Vielleicht gerade deshalb wurde der Wagen optisch einwenig aufgewertet. Die Fahrgestell Lackierung im üblichen Karminrot (RAL 3002) wurde belassen. Die Lackierung des Fahrerhauses im serienmässigen Grauweiss (RAL 9002) wurde in das Kieselgrau (RAL 7032) umlackiert. Ausserdem wurde das Fahrerhaus durch zwei Streifen in brauntönen etwas aufgewertet.  Ausserdem wurde die bestehende Zweileiter - NATO - Anhängerbremsanlage auf die damals übliche Zweileiter - CH - Anhängerbremsanlage umgebaut. Denn nahezu jedes Baugeschäft hatte einen Kipper-Anhänger oder einen Tiefgänger.

Der erste Eintrag im Wartungsheft wurde am Dienstag dem 10.März 1981 bei einem Kilometerstand von 196 gemacht. Was auf den "Übergabedurchsichts-Service" - wie damals der heutige Ablieferungsservice bezeichnet wird , schliessen lässt.

Während der Zeit von Mitte März bis Ende April 1981 war das Fahrzeug für den Aufbau eines 3 - Seiten - Kippers bei der schweizerischen Firma METANOVA in Cressier  / Neuenburg , welche folgende Arbeiten ausführte :

Aufbau der METANOVA Kipperbrücke in der damals typischen Schweizerbreite von 2300 mm inklusive des Hilfsrahmens und der hydraulischen Anlage, mit der Produktionsnummer 16256.

 

Die Abänderung der Hecktraverse , zur tiefergesetzten Aufnahme der Bolzenkupplung des Typs " Rockinger 263G150 " mit einer Anhängelast von 40 Tonnen und der damals üblichen "CH-Anhängerbremse" ( indirekte Zwei - Leiter - Druckluftbremse ). Somit war das Fahrzeug , für die damaligen Verhältnisse , auch für anspruchsvollere Zugwagen Aufgaben ausgerüstet...

 

 

"Typische" Zugaufgaben aus der damaligen Zeit waren zum Beispiel...

... die damals oft eingesetzten Kipp - Anhänger ...Tiefgang - Anhänger ...

 

... Umschlaggeräte ...            oder Baukräne.

 

Somit war der 256 D19 AK bereit für die Schweizer Kundschaft !

Der Lastwagen wurde sogar an einem der bekannten "Magirus Tage" auf dem Areal der Hämmerli AG Nutzfahrzeuge ausgestellt. Und er wurde auch probeweise an die interessierte Kundschaft in der ganzen Schweiz ausgeliehen. Was sich nebst meinen Recherchen, und durch den zweiten Eintrag im Serviceheft vom Montag dem 14.Dezember 1981 belegen lässt. Das Fahrzeug hatte an diesem Tag einen Kilometerstand von 2'980km. Diese Aufgabe als " Vorführfahrzeug " zog sich weiter bis im Mai des Jahres 1982. Da fuhr der damalige Verkäufer der Firma Hämmerli Nutzfahrzeuge , Herr Wyss, mit einem Interessenten aus dem Berner Oberland auf der Beifahrersitzbank , auf die Parzelle eines Bauernhofes im aargauischen Buchs. Auf dem Schild neben der Türklingel stand "G.Gysi". Es wurde nicht lange gefackelt. Es hiess einfach nur " Hast Du Interesse an dem Kipper ? Wenn nicht , dann geht er in's Berner Oberland." Darauf bekam der Verkäufer die Bauerntypische Antwort :" Er ist gekauft , aber ich will noch eine Runde drehen. "

So begann der Flach - Eckhauber seinen Dienst am Donnerstag dem 3.Juni 1982 , bei G.Gysi mit knapp über 3'000 Kilometern auf dem Tachograph. Die Sonnenblende wurde montiert , ein ganz besonderer Hingucker wurde die " Rohluft - Dachansaugungsanlage ", welche verchromt wurde. Und da war da noch etwas was fehlte; die Winterdienstausrüstung des Kantons. Bestehend aus einer massiven Schneepflugplatte und des dazugehörigen Schneepfluges, sowie eines Salzstreuers. Somit war die Ausrüstung des Fahrzeuges komplett.

In den darauf folgenden 25 Jahren gab es einiges zu erleben. Nebst den üblichen Kipper Aufgaben , gab es auch Einsätze als Zugfahrzeug für Tiefgänger und dergleichen. Ebenso wurde der Winterdienst mit Schneepflug und Salzstreuer mit ihm bewältigt. Auch der Nachwuchs der Familie Gysi übte mit Vaters " Perle " fleissig für die Lastwagen - Führerprüfung. Während all den Jahren war der Magirus ein treuer und zuverlässiger "Mitarbeiter". Nur selten waren kleinere Instandstellungen nötig. Bei den kleinen Reparaturen lernte ich den Baubullen und dessen Besitzer kennen. Herr Gysi begegnete mir sehr verständnisvoll und  erfreut über meine grosse Sympathie für diese Lastwagenmarke. Jedes mal wurde mir eine Probefahrt mit dem schönen Flach - Eckhauber gegönnt. So kamen wir ins Gespräch und ich bekundete schon bald mein Interesse an seinem besonders schönen Baubullen Exemplar, im Falle einer Erneuerung des " Fuhrparks Gysi ".

Wie man es von den Bauern her kennt , ein Mann ein Wort. Als ein Ersatz in greifbare Nähe rückte , fragte mich Herr Gysi an, ob mein Interesse immer noch so gross sei an seinem Flach - Eckhauber. So kam es dann soweit , dass ich seit Mittwoch dem 2.Mai 2007 den recht gut erhaltenen " Youngtimer " mein Eigen nennen darf.

 

Bild welches als Vorlage für die Infotafel bei der Post der Gemeinde Buchs (Aargau) diente.

 

Nachfolgend die Technischen Daten meines Baubullen der 1. Generation der 256er Baureihe in Schweizer Ausführung.

 

 

Pos    Fahrzeugmasse           256D19AK mm
A    Radstand 4'600
B    Gesamtlänge Fahrzeug 7'425
C    Gesamtbreite Fahrzeug 2'300
D    Gesamthöhe Fahrzeug    ( unbeladen ) 2'950
D1    Gesamthöhe Fahrzeug    ( über Drehlicht ) 3'100
E    Brückenlänge (Innen) 4'400
F    Brückenbreite (Innen) 2'140
G    Bordwandhöhe 500
H    Ladehöhe über Mitte HA  ( unbeladen ) 1'530
I    Spurweite Vorderachse 1'905
J    Spurweite Hinterachse 1'760
K    Bodenfreiheit vorne 311
L    Bodenfreiheit hinten 311
M    Überhang vorne 1'115
N    Überhang hinten 1'710
O    Schwerpunkt Fahrgestell      19t 725 - 1290
P    Mitte Vorderachse bis Kabinenrückwand 1'400
R    Rahmenbreite 772
S    Rahmenhöhe über Mitte HA  ( unbeladen ) 1'295
     Spurkreis - Durchmesser  ( links ) 17'400
     Spurkreis - Durchmesser  ( rechts ) 17'500

 

 

  METANOVA Cressier 3-Seiten-Kipper

 

mm
  Innenlänge   Kipperbrücke 4'400
  Innenbreite   Kipperbrücke 2'140
  Innenhöhe    Kipperbrücke Seitenladen  530
   
  Aussenhöhe     Stirnwand 1'600
  Aussenbreite   Kipperbrücke 2'300
   
  Brückenhöhe ( ab Boden ) 1'530
   
  Brücken Ladevolumen m3
  5

 

  Gewichte kg
  Gewicht auf Vorderachse ( Chassis / Kabine ) 4'310
  Gewicht auf Hinterachse ( Chassis / Kabine ) 2'575
  Leergewicht ( Chassis / Kabine ) 6'885
  Leergewicht ( inkl. Kipper ) 8'300
  Nutzlast 9'700
  Gesamtgewicht  Zugelassen 18'000
  Gesamtgewicht  Herstellergarantie 19'000
  Gesamtzuggewicht 38'000

 

 

  Hersteller
 

  MAGIRUS DEUTZ AG
  Schillerstrasse 2
  Ulm (Deutschland)

 

  Importeur

  Hämmerli AG Nutzfahrzeuge
  Generalvertretung der Magirus-Deutz-Fahrzeuge
  5604  Hendschiken
  (AG / Schweiz)


  Bauart

  Flach - Eckhauber , mit kantig- breiter Motorhaube , der 1.Generation  der Modellreihe
  " 256 " (Bauzeit von 1977 bis 1981).
  Schwerer Baubulle mit 2 Achsen für schwersten Baustelleneinsatz  auch mit Anhänger.


  Typenbezeichnung

  Magirus Deutz  256 D 19 AK


  Produziert am

  Freitag , 27.Juni 1980


  1.Inverkehrssetzung

  Donnerstag , 3.Juni 1982

 

  Fahrerhaus

  Grundfarbe:               Kieselgrau  ( RAL 7032 )
  Streifen:                      Dunkelbraun  ( VWL P8A )  /  Hellbraun  ( AC 306 )

 

  Fahrgestell

  Karminrot  ( RAL 3002 )

 

  Stossfänger vorne

  Verkehrsgelb  ( RAL 1023 )  /  Verkehrsschwarz  ( RAL 9017 )

  


 

  Bedeutung der Fahrzeug - Typenbezeichnung
 
 

  256            Motorenleistung in PS (gemessen nach DIN Norm 70020)
 

 


 
D               Ulmer Kabinen Modell

 


 
19             technisch  zulässiges Gesamtgewicht (in Tonnen)  


                   Haubenwagen Modell  (Lenkrad hinter  der Vorderachse)



  
A               Allrad Antrieb (4x4)

 


 
K               Kipper-Chassis (mit kurzem hinteren Überhang)

 

 
  Motor
 

  Luftgekühlter DEUTZ  4-Takt  Diesel V-Motor mit Direkteinspritzung.
  Austauschbare Zylinderlaufrohre. Abnehmbares Kurbelgehäuse
  Unterteil. Luftkühlung durch automatisch geregeltes Axialgebläse.
  Angebauter Ölkühler. Druckumlaufschmierung mit Wechselfilter im
  Hauptstrom , zusätzlich Schleuderfilter im Nebenstrom und
  Öldruckkontrolleuchte. Einzylinder - Luftpresser 300 ccm. Leistung  440l/min bei max.                             Motordrehzahl. Kontrollgerät für Trockenluftfilter.  Pumpe für Hydrolenkung.

 

 

  Motortyp
 

  KHD Deutz  F8L413F

 

  Zylinderanordnung und Zylinderzahl

  V 8


  Bohrung  x  Hub

  125 mm  x  130 mm

 

  Gesamthubraum

  12'763 ccm

 

  Nutzleistung  ( nach DIN 70020 )

  256 PS / 188 kW  bei 2'500/min

 

  max. Drehmoment

  820 Nm  bei 1'400 - 1'600/min

 

  Bedeutung der Motor - Typenbezeichnung

  F               Schnellaufender 4-Takt-Motor

 


  8               Anzahl der Zylinder

 


  L               Luftkühlung

 


  4               Motorenbaureihe 413

 


  13             Kolbenhub in Zentimeter

 

 
  F              Leistungsgesteigerte Ausführung durch grössere        
                  Zylinderbohrung

 

 

  Kupplung
 

  Hydraulisch betätigte Einscheibenkupplung ( F & S ) mit selbsttätiger  Nachstellung.

 

 

  Getriebe

  ZF  5S - 90 GP , 4 - Gang - Synchroma - Getriebe mit Nachschaltgruppe
  und elektonische - pneumatischem Motor - Überdrehzahlschutz ,
  Nebenantrieb für Kipperpumpe.

 

1    Überströmventil ohne Rückströmung
2    Druckluftbehälter unabhängig vom Bremsluftbehälter
3    Druckluftreiniger mit Wasserabscheider und Entwässerungsventil
4    Hauptabschaltventil (3/2-Wege-Ventil) von der Drehwelle gesteuert
5    Druckluftzylinder für Gruppenschaltung
6    Schalthebel mit Gruppenschaltventil (Vorsteuerventil)
7    Induktivgeber für Abtriebsdrehzahl
8    Elektronischer Drehzahlschalter
9    Druckschalter
10    Magnetventil für Gruppensperre
11    Magnetventil für Gassensperre
12    Zylinder für Gassensperre
13    Relaisventil (4/2-Wege-Ventil)

 

 Getriebeübersetzung     km/h  bei

  2'500/min

  Motor

  km/h  bei

  1'200/min

  Motor

  1. Gang  Strasse 9,16 : 1 9,8 4,7
  2. Gang  Strasse 6,58 : 1 13,7 6,6
  3. Gang  Strasse 4,71 : 1 19,1 9,1
  4. Gang  Strasse 3,43 : 1 26,2 12,6
  5. Gang  Strasse 2,67 : 1 33,7 16,1
  6. Gang  Strasse 1,92 : 1 46,7 22,4
  7. Gang  Strasse 1,37 : 1 65,6 31,4
  8. Gang  Strasse 1,00 : 1 89,0 43,1
  R. Gang  Strasse 13,0 : 1 6,9 3,3
       
  1. Gang  Gelände 9,16 : 1 6,1 2,9
  2. Gang  Gelände 6,58 : 1 8,4 4,0
  3. Gang  Gelände 4,71 : 1 11,8 5,6
  4. Gang  Gelände 3,43 : 1 16,2 7,7
  5. Gang  Gelände 2,67 : 1 20,8 10,0
  6. Gang  Gelände 1,92 : 1 29,0 13,8
  7. Gang  Gelände 1,37 : 1 40,6 19,5
  8. Gang  Gelände 1,00 : 1 55,7 26,5
  R. Gang  Gelände 13,0 : 1 3,7 2,0

 

  Verteilergetriebe
 

  GETRAG  Z90 , 2 - Gang - Verteiler - Getriebe für Strassen- und  Geländeuntersetzung.

 

 Übersetzung  Strasse   Übersetzung  Gelände
 

1 : 1,28

 

1 : 1,767

 

  Kraftübertragung
 

  Antrieb über Verteilergetriebe mit pneumatisch sperrbarem Planeten -  Ausgleichsgetriebe.      
  Weiterleitung an die Vorderachse über Kegel- und  Tellerrad  mit Kegelrad - Ausgleichsgetriebe   
  und Doppel -  Weitwinkelgelenken auf die Planetenantriebe in den Radnaben.
  In der Hinterachse über Kegel- und Tellerrad mit pneumatisch
  sperrbarem Kegelrad - Ausgleichsgetriebe und Steckachsen auf die  Planetenantriebe in den 
  Radnaben. Die Schubübertragung erfolgt über  Federn. Kontrolleuchten für die Sperrdifferentiale.

 

 

  Vorderachse
 

  Antriebsachse in Banjoform mit lenkbaren Hohlachsschenkeln.   
  Kegelrad / Tellerrad  = 19 / 31

 

 

  Hinterachse
 

  Guss - Antriebsachse in Banjoform mit angeflanschten Achsrohren. 
  Kegelrad / Tellerrad  = 19 / 31

 

 

  Federn
 

  Blattfedern. Vorder- und Hinterfedern jeweils vorne in Federaugen
  und hinten in Schwingen Wartungsfrei - Nachschmierbar gelagert.
  Vorne zusätzlich Gummihohlfedern. Hinterfedern als Zweistufenfedern  ausgebildet mit   
  zusätzlichen Hilfsfedern.

 

 

  Stabilisator
 

  Drehstab - Stabilisator an der Vorder- und Hinterachse.

 

 

  Stossdämpfer
 

  An der Vorder- und Hinterachse je 2 doppeltwirkende hydraulische
  Teleskopstossdämpfer.

 

 

  Räder
 

  Vorne einfach bereift , hinten doppelt bereift. Reifendimension 
  11.00 R  20. TRILEX - Felgen (+GF+) 9.00 x 20.

  (Foto: +GF+)

  Das original TRILEX®-Radsystem, bestehend aus TRILEX®-Radstern  und abnehmbarer Felge,    
  wurde für Nutzfahrzeuge, Busse und  Anhänger als  hochpräzise, individuelle Sicherheitsbauteile 
  in enger  Zusammenarbeit mit den  Fahrzeugherstellern entwickelt und getestet.

  • Lieferbar in den Grössen 15" , 20" , 22.5" und 24"
  • Für Reifen mit oder ohne Schlauch
  • Für Einfach- und Zwillings-Bereifung
  • Gewichtseinsparung und damit höhere Nutzlast dank optimierter Konstruktion von Radstern und Felge
  • Bessere Kühlung erhöht die Laufleistung von Reifen und Bremsen
                                                                                   
                               
( Auszug aus dem Produkteblatt  +GF+ TRILEX®-Radsystem )

 

 

  Bremsanlage

  Vorder- und Hinterradbremse:
  Druckluft - Duo - Duplex - Spreizkeilbremse mit automatischer
  Nachstellung.

 

  Betriebsbremse:

  Betätigung über Zwei - Kreis - Motorwagen - Bremsventil mit
  automatisch lastabhängiger Bremskraftregelung der Hinterrad-
  und Vorderradbremsen.

 

  Hilfs- und Feststellbremse:

  Durch Entlüftung der Federspeicherbremszylinder wirkt die
  Federkraft auf die Bremsbacken der Hinterräder.

 

  Dauerbremse:

  Druckluftbetätigte Motorbremse.

 

 

  Lenkung
 

  Kugelmutter - Hydrolenkung mit geteilter und verstellbarer Lenksäule.

 

 

  Rahmen
 

  Leiterrahmen aus durchgehenden einteiligen , U - förmigen
  Längsträgern mit parallelem Rahmenhauptteil , mit eingenieteten
  Quertraversen , angenieteten Konsolen und Schubblechen zur
  Aufbaubefestigung.

 

 

  Fahrerhaus
 

  Haubenfahrerhaus in Ganzstahlbauweise , schallgedämpft und
  Hohlraumkonserviert. Durchgehende Windschutzscheibe aus
  Verbundsicherheitsglas. Links und rechts in den Türen Kurbel- und
  Ausstellfenster. Grosses Rückwandfenster. Einstieggriffe an den  hinteren Türholmen.   
  Sonnenblende für Fahrer und Beifahrer.
  2 grosse klappbare Aussen - Rückspiegel.
  Links und rechts je ein Ansaugkanal mit Ansauggeräuschdämpfer für  Rohluft mit Ansaugöffnung in   Dachhöhe Fahrerhaus.

 

 

  Fahrerhauslagerung
 

  Gefedert , vorne Gummipuffer , hinten Gummipuffer und Stossdämpfer.
  Motorhaube in freitragender Bauweise an der Fahrerhausvorderwand
  geschraubt befestigt. Haubenvorderteil feststehend mit  hochklappbarem Grill als Zugang zur   
  Motorenölkontrolle ,  Motorenöl-
  einfüllung , Keilriemenwartung und Motorhaubenentriegelung.
  Haubendeckel nach hinten hochstellbar mit Federunterstützung.
  Vordere Kotflügel mit seitlicher Kunststoffblende , geschraubt
  befestigt.

 

 

  Armaturenbrett
 

  Stossverzehrend gepolsterte Armaturenbrettverkleidung , grosser
  Handschuhkasten. Deckelinnenseite als Schreibunterlage verwendbar.  Zugangsklappe zu den 
  Elektroteilen.

 

 

  Instrumente im Armaturenbrett
 

  Kontrollgerät (CH-Tachograph) , Drehzahlmesser , Kraftstoffvorrats-  anzeiger , Öldruckmesser ,  Doppeldruckmanometer , Motortemperatur-  anzeigegerät. Diverse Kontrolleuchten mit   
  Sinnbildbeschriftung 
  z.Bsp. für Feststellbremse , Kipperpumpe , Drehlicht , etc.

 

 

  Heizung und Lüftung
 

  Motorabhängige Heizung. Über den Wärmetauscher geführte ,  erwärmte Frischluft wird zur   
  Scheibenklarung und Fahrerraumheizung  verwendet. Heiz - und Lüftungsbetrieb auf 
  Staudruckbasis mit  Zuschaltmöglichkeit von zwei zweistufigen Gebläsen. Die Heizanlage  ist   
  stufenlos regelbar.Dach - Doppellüftungsklappe für Frisch - und  Abluft.

 

 

  Scheibenwischer
 

  Wischeranlage mit zwei Wischerarmen. Zentralmotor mit zwei
  Wischgeschwindigkeiten und Parkstellung. Waschanlage mit
  elektrischer Pumpe und zwei Doppeldüsen.

 

 

  Elektrische Anlage
 

  Elektrische Anlage mit 24 Volt Betriebsspannung.
  Drehstrom - Lichtmaschine mit 28 Volt. Anlasser 24 Volt / 4.4kW (6 PS).
  2 Batterien je 12 Volt 143Ah. Ladekontrolleuchte.

 

 

  Beleuchtung
 

  Zwei Scheinwerfer in Stossfänger eingebaut. Zwei  Begrenzungsleuchten am Fahrerhausdach. 
  Hinten links eine  kombinierte Brems-, Schluss-, Blink- und Kennzeichenleuchte.
  Hinten rechts eine kombinierte Brems-, Schluss- und Blinkleuchte.
  Fernlichtkontrolleuchte , Abblendvorrichtung am Blinkerhebel.

 

 

  Blinkanlage
 

  Blinkerschalter , Blinkgeber , Blinkerkontrolleuchten. Zwei  Blinkleuchten auf den vorderen 
  Kotflügeln, Warnblinkanlage.

 

 

  Signalanlage
 

  Signalhorn , Drucklufthorn und Lichthupe. Betätigung durch  Blinkerhebel und Umschalter.

 

 

 

  sonstige Ausrüstung
 

 

  Hydraulikpumpe für Kipphydraulik und für Hydraulikanlage am
  Fahrzeug hinten (Getriebeabhängig).

 

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  am Fahrzeug hinten :

  Anhängerkupplung  Typ :   Rockinger     263G150   ( 40 t )
  Indirekte CH - Anhängerbremsanlage mit Standard Kupplungsköpfen.
  Anhängersteckdose 24 Volt  / 7 pol. ( DIN 72577 )
  Anhängersteckdose 12 Volt  / 7 pol. ( DIN 72577 )
  1  Hydraulikkupplung ( Kippanhänger ) Typ :  Bajonettkupplung

 

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  an der A-Säule des Fahrerhauses :

  Gelbes Gefahrenlicht  Typ : HELLA 24 Volt / 70 W H1 entspricht den  Normen  E2 / D K8621 / CH   
  12002 

 

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  im Fahrerhaus :

  Radio mit 2 Lautsprechern.

 

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  sonstige Ausrüstung :

  obligatorischer Feuerlöscher.

 

 

 

 zusätzliche Ausrüstung
 

  Während der Instandstellung dazu gekommen :

 

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